Reblog: Elisabeth Wehling: Die Macht der Sprachbilder

Edit 10.02.2021: Frau Elisabeth Wehling ist auch die Autorin des so genannten FRAMING­MANUALs für die ARD [hier Netzpolitik.org, hier Datei]


„Konservative ekeln sich eher, als Progressive.“, provokanter Spruch, aber durch Studien belegbar. Trump weiß das und nutzte dies im Wahlkampf, um seine politischen Gegner durch gezieltes Framing auszustechen! Elisabeth Wehling zeigt anhand einfacher Beispiele, wie unser Gehirn gar nicht anders kann, als alle Informationen in Frames zu verarbeiten.

Framing, verstanden im Kontext der Medienwirkungsforschung, liefert einen Deutungrahmen um Informationen verarbeiten zu können. Dabei werden Kognitionen und Emotionen getriggert. Ein Frame betont bestimmte Aspekte der Sachlage und lässt andere aus.

Ein sehenswerter Vortrag zum Staunen und Schmunzeln.

Das erste Kapitel ihres Buches gibt es auch als kostenlosen Download bei der Bundeszentrale für politische Bildung:

https://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/politisches_framing_bpb.pdf

Elisabeth Wehling: Politisches Framing: Wie eine Nation sich ihr Denken einredet – und daraus Politik macht, Herbert von Halem Verlag, Bonn, 2016